OSB-Platten
OSB-Platten sind mehrschichtige Holzspanplatten aus langen, groß­flächigen Spänen, mit querliegender Mittelschicht.
Die Abkürzung kommt vom englischen oriented structural board.
Die Flachspäne werde mittels Leimen zu Platten verpresst (längsorientiert oder überkreuz).
OSB-Platten werden in verschiedenen Beanspruchungsklassen herge­stellt. Sie sind vielseitig einsetzbar, beim Hausbau z.B. zur Wand­be­plankung oder für Fußböden.
OSB-Platten sind als Fußbodenbelag in normalbeanspruchten Räumen geeignet (Verlegen, Schleifen, Versiegeln). Die typische Struktur der großen Holzspäne ergibt ein ansprechendes Oberflächenbild. OSB-Platten sind ähnlich einem Fertigparkett auch mit Nut- und Feder als Fertig­fußböden im Handel erhältlich.
Die Bearbeitung erfolgt wie bei Holz bzw. Holzspanplatten.

Eignung/ Verwendung beim Hausbau:
- Innenausbau
- Innenbeplankung bei Fertigbauten
- Innenwände- Fußböden
- Möbelteile
Nichteignung:
- nicht geeignet für direkten Erdkontakt
- nicht geeignet in Feuchtbereichen
    Nachteil:
  • OSB-Platten enthalten Formaldehyd, Terpene und Polyurethan-Leime.
    Der Leimanteil ist jedoch viel geringer als bei Holzspanplatten.


  • Vorteile:
  • bei gleicher Materialstärke stärker wesentlich stabiler als Holzspan­platten
  • Oberfläche ist als Sichtfläche geeignet
  • geringerer Leimanteil als bei Spanplatten
  • geringerer Schadstoffanteil als bei Spanplatten



» Holzspanplatten
   
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