KORK
Anwendung für Wand und Boden in Wohnräumen - vor allem als gesunder und dekorativer Bodenbelag gewinnt Kork zunehmend an Bedeutung. Korkfliesen und Korkplatten sind eine echte Alternative zu Teppichböden. Korkboden vereint die widerstandsfähige Oberfläche des Holzes und die Elastizität eines textilen Belages. Auch zur Dämmung, z.B. als Schüttung, wird Kork eingesetzt.
Kork ist ein Naturprodukt mit folgenden Eigenschaften:
  • sehr gute Wärmeisolation
  • sehr gute Trittschalldämmung
  • Brandschutz: schwer entflammbar
  • Kork gibt keine giftigen Gase ab
  • für Fußbodenheizung geeignet
  • druckfest und gleichzeitig elastisch
  • resistent gegen kochendes Wasser, Säuren und Laugen
  • widersteht Fäulnisbakterien
Herkunft: Geschälte Rinde der in den Mittelmeerländern heimischen Kork­eiche. Hauptproduzent des beliebten Naturproduktes ist jedoch Portugal. Mit der ersten Schälung beginnt man, wenn die Korkeiche ein Alter von 25 Jahren erreicht hat, dannach alle 9 Jahre. Das Schälen oder auch Abrinden schadet der Korkeiche nicht. Als Bodenbelag: Die Rinde wird zu einem Granulat vermalen, unter hohem Druck mit einem Bindemittel zu Blöcken gepreßt und anschließend zu Platten gesägt. Korkfliesen gibt es als massives Korkparkett oder als furnierte Ware, die aus verschiedenen Schichten, z.B. aus einer strukturierten Oberfläche und einer feiner ge­mahlenen Unterschicht, besteht.
Aufgrund natürlicher Unregelmäßigkeiten wirkt jeder Korkboden individuell.
   
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