Ziegel
Baustoff mit Tradition. Bestehend aus Lehm, Ton und Kalk variiert die Zusammensetzung nach Abbaugebiet und Steinserie. Die Steine erhalten ihre Härte beim Brennen im Tunnelofen. Um die Wärmedämmung zu verbessern werden dem Ton Polystyrolkügelchen oder Sägemehl bei­gemischt. Im Brennofen verbrennen diese Zuschlagstoffe rückstandslos, so dass viele kleine Lufteinschlüsse entstehen.
    Eigenschaften:
  • besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beanspruch­ungen, chemische Einflüsse, Kälte- oder Wärmeeinwirkung
  • nicht brennbar, widersteht hohen Temperaturen)
  • baubiologisch unbedenklich, frei von Giftstoffen und schädlichen Ausdünstungen
  • Kapillarstruktur sorgt für besonders gutes Raumklima
  • feuchtikeitsregulierend
  • gute Wärmespeicherung
  • gute Wärmedämmung
Entwicklungen von Plansteinen, Nut- Federsystem und Luftkammersys­tem trugen zu einer immer besseren Wärmedämmung bei (eine 36,5 cm starke Wand erreicht 0,28W/m²K). Stoßfugen müssen nicht vermörtelt werden. Verarbeitung im Dünnbettverfahren oder Klebetechnik.

    Werte: (porosierter Leichtziegel)
  • Rohdichte (kg/dm³) 0,8 - 0,9
  • Wärmeleitfähigkeit (W/mK) 0,16 - 0,24
  • Wärmedurchgangskoeffizient (k=W/m²K) 0,40 - 0,57
    (bei einer Wanddicke von 36,5 cm mit 2 cm Außenputz und 1 cm Innenputz)
  • Schalldämmwert (dB) 50 - 52
  • Wasserdampfdiffusionswiderstand 5/10
Für konkrete Anwendungsbereiche werden Lochbild und Rohdichte variiert.
   
Neue Suche   Suchergebnisse   Buch zum Thema