Dachziegel (gebrannte Tondachziegel)
sind das älteste Eindeckmaterial und seit etwa 4000 Jahren bekannt. Der Rohstoff Ton wird im Werk aufbereitet, gepreßt, geformt und getrocktnet.
Die Dachziegelsorten unterscheiden sich u.a. durch Ihre Verfalzung.
Bei der Farbe und Oberflächenstruktur spielt das Tonvorkommen eine Rolle, die Farben sind gelblich, rot bis dunkelrot. Auch weitere zugesetzte Mineralien bestimmen die Farbe.
Engobierte Ziegel erhalten vor dem Brand eine, die Farbe bestimmende Tonschlämme.
Nach dem Brennen zwischen 900 und 1200°C sind die Ziegel resistent gegen UV-Strahlung, chemischen Einflüssen aus der Luft und sauren Regen.
Betondachsteine
bestehen aus einer Mischung von quarzhaltigen Sand und Portlandzement. Maschinell verdichtet und zu einem Endlosstrang profiliert, werden sie zu Förmlingen geschnitten und zum Schutz vor Witterungseinflüssen feuerglasiert.
Schiefer
Naturstein, der in vielen Regionen zur Dacheindeckung verwendet wird. Schieferdeckungen sind sehr haltbar und langlebig, haben jedoch wegen der aufwendigen Verarbeitung auch ihren Preis.
Reet und Stroh
Dachdeckungen aus diesen natürlichen Materialien können bis zu zwei Generationen halten. Reet und Stroh zählen zu den Weichbedachungen, sind genehmigungspflichtig und unterliegen besonderen Brandschutz- und Versicherungsbedingungen.
Faserzement
als Ersatz für Naturschiefer kommen seit ca. 70 Jahren auch Faserzementplatten zum Einsatz. Das Rohmaterial dieser Platten besteht aus pflanzlichen und glasigen Faserstoffen mit dem Zusatz von steinigen Bindemitteln. Die Platten werden unter Druck und Wärme hergestellt.
Faserzementplatten sind dicht, leicht, bruchsicher, alterungsbeständig und nicht brennbar. Dieses Dachmaterial ist auch als Eternit bekannt.
Kupfer
Bleche aus Kupfer zeichnen sich durch große Haltbarkeit und geringen Pflegeaufwand aus.Sie sind relativ teuer. Mit der Zeit entsteht die beliebte grüne Patina durch die Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Kohlen- und Schwefeldioxid.
   
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