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Marmor
Marmor gilt als edler Werkstoff. Im Innenbereich wird er für Fußböden, Wandtäfelungen, für Tische, Waschtische, Kamine sowie andere Einzelstücke eingesetzt.
Marmorböden in Wohnräumen sollten eine Fußbodenheizung erhalten, da sie sonst fußkalt sind.
Als Bodenbelag ist Marmor als sehr weicher Stein kratzempfindlich und nicht überall zweckmäßig.
Marmor gibt es in vielen Farben und Maserungen, mit Einschlüssen und Adern.
In Härte, Struktur und Bearbeitbarkeit gibt es große Unterschiede.
Marmor ist empfindlich gegen Säuren und auch gegen sauren Regen. Für den Außenbereich ist Marmor kaum geeignet.
Marmor besteht zum größten Teil aus Kalziumkarbonat. Außerdem sind verschiedene Beimengungen aus Metalloxyden und Farberden enthalten, die dem Stein das charakteristische Aussehen geben.
Die Adern verschiedener Färbung sind mit dem Stein innig verwachsen und stellen keinen Mangel dar.
Im Bauwesen gilt jeder schleif- und polierbare Kalkstein als Marmor.
Bei der Reinigung von Marmor dürfen keine säurehaltigen Reinigungsmittel angewendet werden, da diese den Marmor zerstören.
Da Marmor schleif- und polierbar ist, können Marmorfußböden wenn sie nach längerer Zeit unter der Beanspruchung gelitten haben, aufgearbeitet (z.B. tiefengereinigt, geschliffen und/oder poliert) werden.
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