Holzrahmenbau

Diese Holzbauweise kommt oft im Fertighausbau zur Anwendung.
Beim klassischen Holzrahmenbau werden die Wände auf der Baustelle hergestellt. Bei der Fertigteilbauweise werden die Wandelemente indus­triell vorgefertigt (Holztafelbau) und bestehen aus tragenden Hölzern, der Beplankung, Abdichtfolie und wärmedämmender Füllung.
Zur Wärmedämmung können verschiedene Materialien zum Einsatz kom­men: Mineralwolle, Zellulose, Kork u.a.
Auch die Fenster und Leerrohre für den Innenausbau sind bereits in den Wänden montiert.
Je nach Hersteller gibt es Unterschiede im Wandaufbau, bei den einge­setzten Baumaterialien sowie dem Umfang der Vorfertigung.
Die Montage der vorgefertigten Wandelemente erfolgt auf der Baustelle. Bauzeiten bis zum Richtfest von nur 3 bis 5 Tagen sind normal.
Die Häuser erhalten oft einen traditionellen Außenputz, Alternativen sind möglich.
Holzhäuser dieser Bauart zeichnen sich durch eine hohe Wärmedämmung aus und sind energiesparende Häuser.
Da der Wandaufbau aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Schwingungseigenschaften besteht, ist der Luftschallschutz vergleichbar mit dem der Ziegelbauweise.
Holz ist ein organischer Baustoff, der gegen Pilz- und Insektenbefall ge­schützt werden muss. Der Holzschutz erfolgt werkseitig. Gegenwärtig kann noch nicht völlig auf chemischen Holzschutz verzichtet werden, jedoch gelten hier hohe Maßstäbe. Sichtbare Innenflächen können mit biologischen Anstrichen geschützt werden.

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