Holzspanplatten
Holzspanplatten werden aus Holzspänen gepresst. Als Bindemittel werden Leime, Kunstharze oder Zement verwendet. Vorzugsweise werden dazu Späne von Alt- und Resthölzern, Schwachholz und Astholz genommen.
Holzspanplatten werden vielseitig im Möbelbau und im Hausbau einge­setzt.
z.B.: beim Hausbau:
- im Fertighausbau als Beplankungselement für Wände
- in Fußbodenunterkonstruktionen
- Deckenkonstruktionen
- Dachschalungen
Eine Verlegung ist auch auf Massivdecken, Deckenbalken, alten Dielen sowie anderen Unterkonstruktionen möglich.
Die Platten werden in verschiedenen Qualitäten angeboten - V20 für den Trockenbau und V100 für den gesamten Innenausbau, auch wenn mit höherer Feuchtigkeit zu rechnen ist.
Holzspanplatten sind nicht oder nur bedingt wetterbeständig.
Sie sind als Flachpressplatten in verschiedenen Stärken, roh, furniert oder beschichtet erhältlich und werden auch mit Nut-/Federprofilen angeboten.
Holzspanplatten enthalten Formaldehyd und werden in verschiedenen Emissionsklassen eingeteilt. Die Formaldehydemission ist bei Klasse E3 höher als bei E2 oder E1.


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